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Superfood

„Superfood“

superfood

Gleich zu Beginn werde ich mal die Katze aus dem Sack lassen. Es gibt kein Superfood! So, und das ist Fakt. Superfood ist ein reiner Begriff aus der Industrie, sprich hier wird einfach Marketing betrieben welches uns Konsumenten versucht etwas mehr zu verkaufen. Außerdem, und dazu hat mir Wikipedia verholfen, darf man folgendes nicht tun:

Das Werben mit Superfood und ähnlichen Begriffen, die den Verzehr von Produkten mit gesundheitsfördernden Effekten in Verbindung bringen, ist gemäß Health-Claims-Verordnung der Europäischen Union verboten, solange eine Wirksamkeit nicht durch ein strenges Zulassungsverfahren bestätigt wurde.

Interessante Sache oder? Ich glaube, mittlerweile können wir sogar in Pizzerien oder Dönerbuden lesen „mit Superfood“. Ehrlicherweise muss ich natürlich gestehen, dass ich diese Sache über Superfood auch nicht wusste. Interessant ist es allemal. Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass wir in den nächsten Supermarkt laufen und den Geschäftsführer verlangen, weil „er“ Schindluder mit dem Namen Superfood treibt. Meistens steht es ja sogar auf den Packungen drauf „Superfood – ich mache Dich gesund“ oder ähnliches.

Lassen wir dies nun einfach im Raum stehen und genießen unser Wissen anderen gegenüber.

Superfood, und was jetzt?

Das habe ich mich auch gefragt. Jetzt denke ich mir, ok, eigentlich bringt ja alles nichts. Denn jetzt sage ich Euch auch noch, dass viele der angeblichen Superfoods sogar schlecht für uns sind. Streust Du Dir in der Früh gaaaanz viele Chia Samen ins Müsli, weil Du das letztens in einer Illustrierten gelesen hast?

Bei Chiasamen ist die wissenschaftliche Wirkung definitiv nicht erwiesen. Angeblich machen sie schlank und Du fühlst dich fit und was weiß der Teufel noch alles. Als wäre es das Allheilmittel schlechthin. Bei zwei Drittel der getesteten Produkte kamen Schadstoffe durch Verunreinigung vor. Das wäre dann mal wieder so eine Masche des Handels. Da wird reingepumpt was das Zeug hält damit es auch 4 Jahre haltbar ist. Wir reden hier von einer 100 g Packung. Bitte wozu sollte dieses „Superfood“ 4 Jahre halten? Leute, wir reden hier noch immer von einer kleine Packung und nicht, dass wir Chiasamen für die nächsten Jahre bunkern wollen.chia-seed-699962_640

Es stimmt schon, dass wildwachsende, also nicht kommerziell angebaute Chiasamen viel Proteine, Minaralstoffe, Antioxidantien und Omega 3 Fettsäuren enthalten. Nur wie gerade gesagt, wildwachsende. Vergleichen, um es anschaulicher zu gestalten kannst Du es mit Eiern. Und diesen Vergleich kann im Prinzip fast jeder von uns starten. Kaufe Dir im Laden die billigsten Bodenhaltungseier welche Du bekommen kannst. Dann fährst Du auf einen Bio Bauernhof, welcher sich nicht mit der Hühnerzucht beschäftigt und fragst, sofern er ein paar Hühner hat, ob Du ihm einige Eier abkaufen darfst. Hühner, welche den ganzen Tag machen können was sie wollen, nicht eingepfercht sind und komplett stressfrei leben, legen deutlich geschmacksintensivere Eier.

Private Kurzgeschichte

Die Mama einer lieben Freundin lebt im tiefsten Rumänien am Land. Als ich mal mitgefahren bin, kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Der Boden bei ihr im Garten und auf den angrenzenden Feldern hatte ein so richtig sattes, saftiges Braun. So ein Feld haben wir bei uns noch nicht gesehen. Da sie selber ein paar Hühner hat, gab sie mir als Dankeschön für den Besuch 30 Stück mit. Lieber Leser, so etwas habe ich noch nicht gegessen. Der Dotter war richtig fett orange. Ein Gedicht diese Eier! Eben gleich wie bei allem, gibt man der Natur die Möglichkeit zu wachsen und zu gedeihen, dann funktioniert es ja eh.

Superfood macht schlank!

appetite-1239063_640Schon sind wir beim nächsten „Schwindel“ angekommen. Man liest mittlerweile fast täglich in den diversesten Zeitschriften, dass Superfood schlank macht. Einiges ist schon dran, nur kommt es eben auf die generelle Ernährung an. Wenn ich mir jetzt meine natürlich gewachsenen Chiasamen besorgt habe, diese in mein Frühstücksmüsli mische, mittags Schweinsbraten mit Kraut und Knödel und Abends noch eine Pizza sowie danach richtig schön fettige Chips oder eine Tafel Schokolade „rein schiebe“ wird das nichts. Genauso wenig behaupte ich jetzt einfach, dass mehrere kleine Mahlzeiten den Stoffwechsel anregen.

Der Spruch „an apple a day, keeps the doctor away“ kommt ja nicht von ungefähr

Persönliches

Gut, ich bin weder Arzt noch Wissenschaftler aber was ich schon an Diäten probiert habe. Schade um das viele Geld kann ich nur sagen. Momentan befinde ich mich trotzdem gerade mal wieder in einer. Obwohl ich nicht Diät sagen möchte und es auch nicht an die große Glocke hänge, weil alleine das ganze Gequatsche nervt mich einfach total. „Und, super noch drei Kilo“, „na das solltest aber nicht essen“, „ich habe gelesen, dass…“ An alle ganz liebe „Grüße“ von mir, ich kann selbst lesen und entscheiden was gut für mich ist und was nicht. Wir schreiben heute den 13ten August 2016. Im Januar dieses Jahres habe ich beschlossen meine Ernährung zu ändern. Nein, es war kein Neujahrsvorsatz. Somit habe ich einfach mal die Kohlehydrate, sprich Brot (Weizen), Reis, Teigwaren und Kartoffeln reduziert.

Ja, Du liest richtig, ich habe sie reduziert, nicht komplett eingestellt. Statt dem ganzen Zeug das mir fehlte, weil ich ja doch eine ordentlich Portion wollte von der ich satt wurde, habe ich einfach mehr Gemüse gegessen, oder etwas mehr Fleisch. Süßigkeiten esse ich nach wie vor, aber alles mit Maß und Ziel. So habe ich nun auf eine ganze Woche verteilt ungefähr 50 g Schokolade oder so. Abends esse ich jetzt meistens ein oder zwei Orangen und eine paar Stücke Wassermelone. Acht Monate später, also jetzt wiege ich rund 15 kg weniger.

Fazit

Wir brauchen nicht kiloweise Tabletten, um uns mit Zusätzen an zu füttern oder irgendwelches Zeug in der Dose welches wir dann in Milch oder Wasser anrühren. Ein gutes Frühstück (klar, mach dir ein zwei Mal pro Woche ein weiches Ei) mit Müsli oder Vollkornbrot. Am besten noch ein Stück Obst dazu, aber bitte nicht aus der Dose! Mittags ein schönes Stück Fleisch mit Gemüse und abends bei mir eben Obst. Die zusätzliche Bewegung kommt von ganz alleine, denn jetzt wo ich so viel weniger wiege bin ich weniger müde und aktiver.

Das war jetzt meine persönliche Meinung zum Thema Superfood! Gewisse Dinge habe ich mir aus sämtlichen Berichten wie auf Wikipedia oder ähnlichem zusammen gesucht. Setze selbst aber genau dies seit Januar 2015 um. Weiteres zu meiner Ernährungsumstellung folgt in Kürze auf meinem privaten Blog. Wenn Du dazu mehr erfahren möchtest, kannst Du Dich gerne in meine Mailingliste eintragen. Sobald ich startklar bin, lasse ich es Dich wissen „Klicke hier“ für Mail. Daten gebe ich natürlich nicht an andere weiter. Denn das möchte ich selbst auch nicht. Ich freue mich auch von Dir zu lesen.

Die diversesten Produkte zum Thema Weizengrassaft und Gerstengrassaft findest Du unter „Produktfilter“. Und in der letzten Kategorie Smoothies / Rezepte findest Du einen kleinen Auszug aus meinen selbst kreierten Rezepten. Ich kann aber nicht behaupten der Erfinder dieser zu sein, denn bei einem Rezept ist es wie bei anderen Dingen.

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